Am kommenden Samstag trifft der TSV Heinsheim um 20:00 Uhr in der Josef Müller Halle auf den Aufsteiger aus der Pfalz, den KSC Schifferstadt.

 

Die Schifferstädter, die über ein starkes homogenes Team verfügen, haben bereits im ersten Wettkampf der Saison gegen den ASV Ladenburg ihre Stärke unter Beweis gestellt. Mit 577 Relativpunkten erzielten sie das zweitbeste Ergebnis des Wettkampftages und kamen damit zu einem doch etwas überraschenden 2 : 1 Erfolg gegen die favorisierten Ladenburger. Gerade in der Teildisziplin Reissen ist die Mannschaft hervorragend aufgestellt. Hier konnten sie mit einem Ergebnis von 231,9 Relativpunkten sogar das gute Ergebnis der Heinsheimer toppen, die im ersten Wettkampf gegen Langen auf 228,7 Relativpunkte kamen. Nach dem der Mannschaft hierbei sogar noch mit Dennis Pietruschka einer ihrer Leistungsträger gefehlt hat, rechnen die TSV Verantwortlichen mit einem Mannschaftsergebnis von über 600 Relativpunkten.

 

Das kommt natürlich dem Leistungspotential der Heinsheimer sehr nahe, daher ist davon auszugehen, dass es ein ganz enger Wettkampf wird, der wahrscheinlich erst mit den letzten Versuchen seine Entscheidung findet. Die Tagesform und die Nervenstärke der agierenden Heber werden hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

 

Stärkster Heber des sehr ausgeglichenen Teams aus der Pfalz ist Martin Renner, der mit ca. 110 Relativpunkten erwartet wird. Ihm folgen Dennis Pietruschka und Sando Ziegler, die ebenfalls für ein Ergebnis über 100 Relativpunkte gut sind und Sophia Attilo, die auch etwa in diesem Leistungsbereich liegt. Komplettiert wird das Team durch Susanne Reinhard, Simone Glenk und Marcel Schettel, die alle bei ca. 90 Punkten liegen. Wer von den 3 Genannten der Ersatzheber wird, oder ob man aus taktischen Gründen zwischen Reissen und Stoßen austauscht, bleibt abzuwarten.

 

Der TSV Heinsheim selbst wird wohl mit der Erfolgsmannschaft aus dem ersten Wettkampf beginnen. Erik Kübler, Kai Wittmann, Kevin Kübler, Aleksandar Dimitrov, Robin Künzel und Marcel Heinzelmann, werden versuchen ihre guten Leistungen aus dem 1. Wettkampf zu bestätigen und eventuell noch das eine oder andere Pünktchen mehr zu ergattern, um gleich im Reissen die Führung zu übernehmen. Im Stoßen wird dann eventuell Oliver Ehemann in seiner Paradedisziplin die Mannschaft unterstützen. Ob Marcel Heinzelmann aufgrund der Probleme mit seinem Ellenbogen auf das Stoßen verzichten muss, oder Kai Wittmann auf diese Disziplin verzichtet, wird sich erst im Wettkampf zeigen.

 

Klar ist, dass die Heinsheimer ein Ergebnis jenseits der 600 Relativpunkte-Marke brauchen um gegen den KSC bestehen zu können. Um diese zu erreichen muss es für alle Heber gut laufen. Dabei ist das Heimrecht mit Sicherheit von entscheidender Bedeutung, denn mit der Unterstützung des Publikums, lässt sich doch das ein oder andere Kilo mehr in die Höhe wuchten.