Bereits vor dem Wettkampf hatte der AV Speyer einen Vorsprung von 142,3 Relativpunkten. Nationalmannschaftsheber Alexej Prochorov weilte mit der deutschen Auswahl im Trainingslager in Japan und bekam deshalb seinen Punktedurchschnitt aus den vergangenen drei Wettkämpfen gutgeschrieben.
Aber auch ohne diese Gutschrift zeigte der Gastgeber bereits im Reißen, wer der Favorit ist und ging deutlich mit 288,4:227,6 Relativpunkten in Führung.
Drei Versuche Von den Heinsheimern ragte Falk Künzel mit drei gültigen Versuchen und erstklassig gerissenen 115 Kilogramm heraus. Einmal mehr war bereits im Reißen Aleksander Dimitrov der Star der gesamten Konkurrenz und konnte bei einem Körpergewicht von nur 78,7 Kilogramm genau drei Zentner zur Hochstrecke bringen.
Auch im Stoßen setzte der AV Speyer seine Siegesambitionen konsequent um. Zum krönenden Abschluss des Wettkampfes notierte Superschwergewicht Almir Velagic mit 210 Kilogramm die höchste Last des Abends.
Auch im Stoßen blieb der Großteil der Heinsheimer Heber im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Falk Künzel setzte seinen guten Wettkampf im Stoßen mit 138 Kilogramm fort und erzielte bei 87,4 Relativpunkten eine Saisonbestleistung.
Nach geglückten 180 Kilogramm scheiterte Falk Künzel an 187 beziehungsweise 190 Kilogramm. Für den bulgarischen Nationalmannschaftsheber, der direkt aus dem Trainingslager anreiste ungewöhnlich, aber wohl der harten Vorbereitung auf die im April in Israel stattfindenden Europameisterschaften geschuldet. Das Ziel, mit Anstand die Wettkämpfe in der 1. Liga zu bestreiten, wurde erreicht. Mit Aleksandar Dimitrov, der in Heinsheimer bleibt, hatte der TSV in jedem Wettkampf den besten Heber der Veranstaltung, und den eigenen Zuschauern wurde deutscher Spitzensport geboten, so lautet das positive Fazit des Technischen Leiters Ralf Fein. dos
TSV Heinsheim: Erik Kübler (Körpergewicht: 59,8 kg) 78 Kilopunkte (Reissen 78 kg / Stoßen 100 kg), Kai Wittmann (66,7 kg) 71 KP (90 kg / 105 kg), Kevin Kübler (74,9 kg) 93 KP (110 kg / 128 kg), Aleksandar Dimitrov (78,7 kg) 174 KP (150 kg/180 kg), Falk Künzel (82,8 kg) 87,4 KP (115 kg / 138 kg), Marcel Heinzelmann (85,1 kg) 79,8 KP (115 kg / 135 kg)