Schock für Heinsheim

Die Freude über das Finale der Meister der 2. Bundesligen in Heinsheim wurde beim TSV in den letzten Wochen durch die Ereignisse in Bulgarien getrübt. Nachdem bei einer Kontrolle der WADA am 07.03.15 11 Athleten der bulgarischen Nationalmannschaft positiv auf das anabole Mittel Stanozolol getestet wurden, kam in Heinsheim Unruhe auf, Nach  Aussage des bulgarischen Gewichtheberverbandes, soll die verbotene Substanz in einem verunreinigten Nahrungsergänzungsmittel, das im Trainingslager verabreicht wurde, enthalten gewesen sein.

 

Aleksandar selbst, war nach ein paar Tagen aus dem Trainingslager nach Deutschland abgereist um sich wie üblich in Heinsheim 3 Wochen auf die beiden anstehenden Wettkämpfe am 21.02. und 07.03.2015 vorzubereiten.

 

Trotzdem war sofort klar, dass diese Geschehnisse in Bulgarien eventuell Auswirkungen auf einen Einsatz des seit 2010 für den TSV hebenden Athleten haben können.

 

Und so kam es auch. Der bulgarische Gewichtheberverband hat seinen Athleten bis zur endgültigen Klärung der Vorkommnisse jegliches Startrecht bei Wettkämpfen untersagt. Zwar hat der TSV Heinsheim noch versucht ein Startrecht von Aleksandar Dimitrov für das Finale auf das er so lange mit seinen Mannschaftskollegen hingearbeitet hat, bei einem Gespräch mit dem Generalsekretär des bulgarischen Gewichtheberverbandes Borislav Gedikov zu erwirken. Doch leider waren alle TSV Bemühungen vergebens.

 

Wir, die Aleksandar seit Jahren als fairen Sportsmann und ehrlichen Menschen kennen, wissen, dass er nie den Weg des Dopings wählen würde und hoffen, dass wir ihn in der kommenden Saison wieder sehen.

 

Die Chancen dafür stehen aber nicht gut, da die zu erwartende Sanktion der IWF, die eventuell eine Sperre des kompletten bulgarischen Gewichtheberverbandes vorsieht und nicht nur die Sperre der positiv getesteten Athleten zur Folge hat, noch aussteht.

 

Eine Katastrophe für den jungen Gewichtheber, der aufgrund seiner netten und bescheidenen Art in Heinsheim viele Freunde hat.