Am kommenden Samstag startet der TSV Heinsheim um 20:00 Uhr in der Josef Müller Halle gegen den KSV Durlach in die neue Saison. 

Nach der Meisterschaft in der 2. Bundesliga West und dem 2. Platz im Finale der Zweitliga-Meister wird der TSV in dieser Runde wieder in der 1. Bundesliga auf Punktejagd gehen. 

Mit Spannung wartet man in Reihen des TSV auf den ersten Auftritt des Neuzugangs aus Bulgarien Nikolay Georgiev. Der erst 18-Jährige wurde im Sommer nach der Änderung der Ausländerregelung verpflichtet und wird zusammen mit seinem Landsmann Aleksandar Dimitrov, der nun bereits in seine sechste Saison für die Heinsheimer geht, anreisen. Auf Seiten des TSV freut man sich, dass es gelungen ist, den jungen höchst talentierten Sportler nach Heinsheim zu holen. Er hat nach Einschätzung seines Trainers noch unglaublich viel Potential und das obwohl sich auch seine derzeitige Leistung von ca. 130 kg im Reißen und 160 kg im Stoßen durchaus sehen lassen kann.

 

Dem TSV die Treue gehalten hat Christopher Roland. Der ehemals für den SSV Samswegen hebende Athlet, wird seine 2. Saison in Heinsheim bestreiten und ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in Liga 1 mit Sicherheit eine große Stütze für das Team.

 

Erstmals Erstliga-Luft schnuppern darf das Ausnahmetalent der Heinsheimer Patrick Carvalho. Der erst 16-Jährige hat sich bereits im letzten Jahr mit sensationellen Leistungen in den Kader der Ersten Mannschaft gehoben und man darf gespannt sein, wohin er sich in den nächsten Monaten entwickeln kann.

 

Mit den Brüdern Kevin und Erik Kübler stehen zwei weitere erfahrene Athleten zur Verfügung, die für den TSV sowohl in Liga 1 als auch in Liga 2 schon tolle Wettkämpfe gezeigt haben.

 

Auf das Brüderpaar Robin Künzel und Falk Künzel müssen die Zuschauer noch etwas warten. Robin wird nach dem er erst 2 Tage vor der Heimpremiere aus China zurückkehrt beim 1. Wettkampf noch nicht zur Verfügung stehen. Bei Falk Künzel, der hinter Aleksandar Dimitrov in der letzten Saison Heinsheims bester Punktesammler war, wird man im Saisonverlauf sehen, ob er die Mannschaft unterstützen kann. Derzeit kann er aus beruflichen Gründen nicht die Umfänge trainieren, die er um an seine Topleistungen aus der letzten Runde anzuknüpfen, benötigen würde.

 

Doch auch wenn die Heinsheimer nicht auf alle Athleten zurückgreifen können, alles in allem steht dem TSV der wohl stärkste Kader der Vereinsgeschichte zur Verfügung. Das soll sich natürlich auch bei den Wettkampfergebnissen niederschlagen.

 

Da man trotzdem nach wie vor aufgrund des großen Leistungsunterschieds zwischen Liga 1 und 2 als vermeintlicher Underdog in jeden Wettkampf geht, hat man sich andere Ziele gesetzt. So soll in dieser Saison der seit 2009 bestehende Vereinsrekord von 674,4 Relativpunkten geknackt werden. Damit dürfte sich dann auch der Abstand zum Leistungsniveau einiger anderer Teams verringern.

 

Ob das so klappt, kann man gleich zum Saisonauftakt gegen den KSV Durlach beobachten. Bester Punktesammler der Durlacher ist der zum Kreise der Nationalmannschaft gehörende Robert Oswald, der durchaus ein Ergebnis um die 160 Relativpunkte beisteuern kann. Ebenfalls zum Kreis der Nationalmannschaft zählt Sabine Kusterer die mehrfache Deutsche Meisterin ist für ca. 140 Relativpunkte gut. Ebenfalls ein Ergebnis über 140 Relativpunkte kann Kevin Schweizer erreichen, der ebenfalls schon einige Male bei Deutschen Meisterschaften auf dem Siegertreppchen vertreten war. Das Urgestein des Teams ist Tino Platzer, der bereits 46-jährige mehrfache Europa- und Weltmeister der Senioren bringt es immer noch auf unglaubliche 110 bis 120 Relativpunkte. Geht der Bulgare Matsarov, der die Ausländerpostion beim KSV besetzt, noch an den Start sind weitere 140 Relativpunkte möglich. Die beiden jüngsten Kräfte Steinhöfel und Immesberger können dem Ergebnis ca. 100 Relativpunkte beisteuern.

 

Somit ist die Favoritenrolle in diesem Wettkampf klar an den KSV vergeben. Aber geschenkt werden sie in Heinsheim nichts bekommen und die TSV-ler werden wie gewohnt um jeden Punkt verbissen kämpfen. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf einen spannenden Wettkampf freuen.