Das bisher einzige Duell ging damals klar mit 3 : 0 Punkten (700,4 : 601,2) an die Gäste aus Bayern. Auch diesmal geht Roding als klarer Favorit in die Begegnung. Zwar musste das Team im ersten Wettkampf der Sasion gegen den AC St. Ilgen eine Niederlage 1 : 2 Niederlage hinnehmen, brachte es aber hierbei auf ein beachtliches Ergebnis von 729,2 Relativpunkten.
Die Paradedisziplin der TB ist das Stoßen. Hier hatte man auch vor dem AC Germania St. Ilgen die Nase vorn und es dürfte nur wenige Teams in der 1. Bundesliga geben, die ihnen den Punkt für diese Teildisziplin streitig machen können.
Der Traditionsverein aus Bayern, der inzwischen mit sagenhaften 4 Teams am Ligenbetrieb teilnimmt, hat einen hervorragenden Kader. Der herausragende Athlet ist der Nationalmannschaftsheber Simon Brandhuber, der für das Team ca. 160 Relativpunkte erzielen kann. Ihm folgt Gregor Nowara, der ein Leistungspotential von ca. 140 Relativpunkten aufweist.
Ähnlich wie in Heinsheim richten es die Brüderpaare. So geht mit Hans Brandhuber der jüngere Bruder von Simon an die Hantel. Der mehrfache Deutsche Jugendmeister gehört zum C-Kader des BVDG und kann etwa 120 Relativpunkte erzielen.
Mit Hermann Voit und Alexander Narr stehen dem TB03 Roding zwei weitere Athelten zur Verfügung die deutlich über der 100 Relativpunkte Marke liegen zur Verfügung.
Im ersten Wettkampf hat man dann die Geschwister Strategie weiter vervollständigt. Tamara Voit glänzte im Reißen und Daniel Nowara kam im Stoßen zum Einsatz. So waren insgesamt 3 Geschwisterpaare für Roding auf Punktejagd.
Der TSV wird es dieses Mal mit Erik und Kevin Kübler nur auf ein Brüderpaar bringen. Robin Künzel muss derzeit in der 1. Mannschaft auf seinen Bruder Falk aus beruflichen Gründen verzichten. Ansonsten steht den Heinsheimern der komplette Kader zur Verfügung.
Aleksandar Dimitrov wird mit von der Partie sein ebenso sein Landsmann Nikolay Georgiev, der gerade erst bei der U23 Europameisterschaft in Litauen den 13. Platz belegte. Der erst 18-Jährige Athlet erzielte im Reissen mit 135 eine neue persönliche Bestleistung und brachte im Stoßen 161 kg in die Wertung.
Ebenfalls mit an Bord werden Christopher Roland und Patrick Carvalho sein.
Nach dem Überraschungserfolg zu Hause gegen den KSV Durlach, geht es für die TSV-ler darum das hervorragende Wettkampfergebnis von 683,4 Relativpunkten, das ja gleichzeitig Vereinsrekord bedeutete, zu bestätigen.
Ob dies allerdings reicht um aus der Gewichtheberhochburg Roding was mitzunehmen ist fraglich, zumal die Heimmanschaft immer frenetisch von ihren Fans angefeuert wird.
Aber die TSV-Heber wollen natürlich auch ihren Fans, die die lange Reise nach Roding mit dem Bus antreten was bieten. So darf man gespannt sein, wie sich die Heber der kleinen Neckargemeinde bei ihrem ersten Auswärts-Auftritt in der Saison präsentieren werden. Eine Punktedifferenz von fast 100 Relativpunkten sollte es nach Einschätzung der Verantwortlichen bei diesem Aufeinandertreffen auf jeden Fall nicht werden.