Will der TSV den Klassenerhalt schaffen, müssen in Mutterstadt alle 3 Punkte an die Heber der kleinen Neckargemeinde gehen. Ein mehr als schweres Unterfangen, zumal die Pfälzer in den letzten Saisonwettkämpfen Resultate jeweils um die 750 Relativpunkte erzielt haben.
Damit hat das Team sich im Vergleich zum Saisonbeginn deutlich gesteigert, denn hier musste man 2 Niederlagen in Folge hinnehmen, bei denen man einmal 673.8 und einmal 716,8 Relativpunkte erzielte. Ergebnisse, mit denen man sich durchaus auf Augenhöhe mit dem TSV befand. Die deutliche Verbesserung ist vor allem der Veränderung der Ausländerposition zu verdanken. Mit dem Briten Oliver Jack gelang den Mutterstädtern eine spektakuläre Neuverpflichtung und mit dem nach seiner Sperre wegen Dopings wieder zur Verfügung stehenden Amar Music aus Kroatien startet der AC inzwischen auch mit 2 ausländischen Hebern, die jeweils ein Leistungsniveau von ca. 160 Relativpunkten haben. Die nächst beste Punktesammlerin ist die Nationalheberin Nina Schroth, die dem Ergebnis ca. 130 Relativpunkte beisteuern kann.
Nun wird es natürlich für den TSV mehr als schwer, denn ein Resultat von 750 Relativpunkten ist für die Heinsheimer nicht zu schaffen. Zumal die Mannschaft weiterhin auf Kevin Kübler verzichten muss und auch Aleksandar Dimitrov nach wie vor Probleme mit dem Knie plagen.
Auch die Tabelle verheißt vor dem letzten Wettkampftag nichts Gutes für die Anhänger des TSV Das Tabellenschlusslicht aus der kleinen Neckargemeinde hat 3 Siegpunkte auf dem Konto, der AC Mutterstadt 4, der TB03 Roding 5 und der AC St Ilgen und der KSV Durlach je 6 Punkte. Allerdings hat nur der AC St Ilgen in den bisherigen Wettkämpfen weniger Relativpunkte erzielt. Da hilft alles rechnen nichts. Nur ein 3 : 0 Erfolg rettet die Heinsheimer vor dem erneuten Gang in Liga 2.
Trotz der nicht gerade idealen Ausganslage, werden die TSV-ler versuchen ihre Minimalchance zu nutzen und hoffen dabei auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Fans; denn die werden sie brauchen, zumal der AC selbst immer vor großem Publikum hebt und sich auf die lautstarke Anfeuerung ihrer Zuschauer verlassen kann.
Verbissen kämpfen um jeden Punkt das ist das Ziel von Erik Kübler, Patrick Carvalho, Nikolay Georgiev, Aleksandar Dimitrov, Christopher Roland und Robin Künzel. Und dann muss man hoffen, dass sich der Gegner nicht so stark präsentiert wie in den letzten Wettkämpfen.
So bringt es auch der sportliche Leiter Ralf Fein auf den Punkt und sagt kämpferisch „der Wettkampf ist dann verloren, wenn die letzte Hantel gefallen ist und vorher werden sich auch die TSV-ler nicht geschlagen geben.“