Während das Bundesliga-Team noch auf dem Weg nach Meißen war, wurde es für die jüngsten TSV-ler bereits ernst. Im Vergleich mit den besten Nachwuchsstemmern der Jahrgänge 2007 bis 2004 aus Bayern, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz und dem Saarland gingen auch 3 Heinsheimer an den Start. Ihr Können war nicht nur im Gewichtheben sondern mit dem Dreierhopp, dem Pendellauf, dem Kugelschockwurf und Liegestützen auch in vier weitere Disziplinen gefragt.
Als erstes nahm Natalie Fein ihren Wettkampf auf. Die 9 jährige absolvierte ihre erste Süddeutsche Meisterschaft und tat dies mit Bravour. Mit einem tadellosen Wettkampf, bei dem sie im Gewichtheben 6 gültige Versuche zeigte, führte sie das Teilnehmerfeld des Jahrgangs 2007 an. Auch in den anderen 4 Disziplinen steigerte sie ihre persönlichen Bestleistungen und konnte am Ende in dem starken Teilnehmerfeld die Bronzemedaille behaupten.
Justin Schuler ging im Jahrgang 2005 als zweiter TSV-ler ins Rennen. Auch er sah sich einer äußerst starken Konkurrenz ausgesetzt und legte den Grundstein zum Erfolg im Gewichtheben, dass er mit dem 2. Platz abschloss. Verbissen kämpfte er in den leichtathletischen Disziplinen um die Medaille und wurde ebenfalls mit der Bronzemedaille belohnt.
Dritter Starter des TSV am Samstag war Tim Straßburger (Jahrgang 2004). Auch er glänzte mit 6 fehlerlosen Versuchen im Gewichtheben und belegte in der Addition aller Übungen einen hervorragenden 7. Platz.
Nach der frohen Kunde des Siegs des Bundesliga-Teams im Finale in Meißen machten sich am Sonntagmorgen mit Marcel Kampp und Amelie Burkert hoch motiviert die letzten beiden TSV-Nachwuchsathleten auf den Weg nach Lörrach.
Im Jahrgang 2003 brillierte Marcel Kampp mit 66 kg im Reißen und 74 kg im Stoßen. Platz 2 war der Lohn für seinen tollen Auftritt im Gewichtheben. Nach dem er alle Disziplinen absolviert hatte, musste er trotz eines guten Auftritts leider noch 2 weitere Athleten an sich vorbeiziehen lassen. Und schrammte am Ende denkbar knapp auf dem 4. Platz.
Ähnlich erging es seiner Vereinskameradin Amelie Burkert. Obwohl sie mit 50 kg im Reißen und 73 kg im Stoßen einen top Wettkampf ohne Fehl und Tadel ablieferte, reichte es in der Endabrechnung nicht. Auch sie musste sich 3 anderen Athletinnen beugen, womit ihr nur der undankbare 4. Platz blieb.