Geschichte Gewichtheben

Geschichte des Gewichthebens in Heinsheim


Bereits im Jahre 1911 wurde in Heinsheim ein Turn- und Kraftsportverein gegründet.
Damals gab es eine Turn-, eine Kraftsport, und eine Rundgewichtsriege. Im Jahre
1922 kam mit dem VfB Heinsheim ein Fußballverein hinzu. 1953 vereinten sich der
VfB Heinsheim und der Turn und Kraftsportverein Heinsheim die beiden Sportvereine
zum TSV. Hauptgrund hierfür war ein gemeinsamer Sporthallenbau.

Neben dem Gewichtheben wurde seit 1951 auch der Rasenkraftsport betrieben.
Hier stellten sich im Jahre 1960 mit der Deutschen Vizemeisterschaft der Aktiven im
Tauziehen und 1961 mit der Deutschen Jugend Mannschaftsmeisterschaft im Tauziehen
bereits große Erfolge ein. Trotz dieser Leistungen nahm das Interesse am Kraftsport
mehr und mehr ab und am 01.01.64 wurde die Schwerathletik Abteilung aufgelöst.

Nach der Auflösung trainierten einige Unentwegte in einer Scheune weiter und hoben
in Obrigheim. Der Lärm der Eisenhanteln hatte immer mehr Jugendliche angezogen.
Rund 14 kleine Eisenbieger waren es, ehe Karlheinz Grauf 1970 einige Ehemalige
zusammentrommelte und die Abteilung erneut gründete.

Von 1971 bis 1973 startete man noch in einer Hebergemeinschaft mit dem SV Obrigheim.
Im Jahre 1974 stellte der TSV Heinsheim eine eigene Mannschaft in der Bezirksliga auf.
Bereits im darauf folgenden Jahr kam eine weitere Mannschaft hinzu. Die Erfolgsstory
begann mit dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft, führte direkt in die Oberliga und 1982
konnte der TSV erstmals in der 2. Bundesliga an die Hantel gehen.

1992 und 1993 gelang sogar die Vize-Meisterschaft in dieser Klasse. Leider mußte
man im Jahre 1997 den Abstieg aus der 2. Bundesliga hinnehmen, wurde jedoch direkt
im nächsten Jahr Meister in der Oberliga Baden-Württemberg. Der Aufstieg blieb dem
TSV jedoch durch die Umstrukturierung der Ligen trotzdem verwehrt.

Nach dem Neubau der Sporthalle einschließlich des Trainingsraums der Gewichtheber
in Heinsheim, wurden auch erstmals optimale strukturelle Voraussetzungen für den
Gewichthebersport in Heinsheim geschaffen.

Bereits im Jahr 2000 feierte man die erneute Oberliga-Meisterschaft und den Aufstieg in
die 2. Bundesliga. Nach zwei erfolgreichen Jahren in der 2. Bundesliga war man für den
Sprung in die höchste deutsche Gewichtheberklasse gerüstet.

Seit 2002 behauptet sich der TSV Heinsheim in der 1. Bundesliga und konnte mit dem
5. Platz in der Saison 2003/2004 den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern.
Auch wenn man mit der Runde 2006/2007 aufgrund der Umstrukturierung der Ligen, bei
der es zu einer Reduzierung auf 5 Mannschaften kam, wieder in der 2. Bundesliga an die
Hantel ging. In den folgenden Jahren gab es ein Auf- und Ab zwischen Liga 1 und Liga 2.

Auch durch zwei ausgetragene Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft hat den TSV Heinsheim international bekannt gemacht.

Von der C-Jugend bis zu den Senioren wurden in den letzten Jahren von Heinsheimer
Gewichthebern auf Deutschen Meisterschaften Medaillen errungen. Bei den Senioren
konnten sogar internationale Erfolge erzielt werden.

 

Die 70-iger Jahre

  1. Mannschaft

1974                Bezirksliga                                         Bestleistung    243,8               Platz    3

1975                Bezirksliga                                         Bestleistung    356,5               Platz    2

1976                Bezirksliga                                         Bestleistung    462,5               Platz    1

                        Aufstieg in die Landesliga

1977                Landesliga                                          Bestleistung    481,0               Platz    1

                        Sieger des Aufstiegskampfes gegen RW Lörrach und SC Pforzheim

                        Aufstieg in die Oberliga Baden Württemberg

1978                Oberliga                                             Bestleistung    500,0               Platz    1

1979                Oberliga                                             Bestleistung    515,9               Platz    2

 

Einzelerfolge

1978    Reiner Weidler Deutscher Vizemeister in der D-Jugend

 

Die 80-iger

  1. Mannschaft

1980                Oberliga                                             Bestleistung    523,5               Platz    3

1981                Oberliga                                             Bestleistung    561,7               Platz    1

                        Aufstieg in die Regionalliga

1982                Regionalliga Südwest                        Bestleistung    529,8               Platz    5

1983                Regionalliga Südwest                        Bestleistung    496,5               Platz    5

1984                Regionalliga Südwest                        Bestleistung    485,6               Platz    6

                        Abstieg in die Oberliga

1985                Oberliga                                             Bestleistung    568,5               Platz    2

1986                Oberliga                                             Bestleistung    516,5               Platz    2

1987                Oberliga                                             Bestleistung    512,8               Platz    3

1987/1988       Oberliga                                             Bestleistung    464,8               Platz    6

1988/1989       Oberliga                                             Bestleistung    437,0               Platz    6

1989/1990       Oberliga                                             Bestleistung    531,4               Platz    2

 

Einzelerfolge

1980    Rainer Weidler Deutscher Meister C-Jugend

1981    Rainer Weidler 3. Platz Deutsche B-Jugend

1981    Johann Weiss Deutscher. Meister im Reissen / im Zweikampf Platz 4

1981    Kibadi Canpolat 3. Platz Deutsche B-Jugend Meisterschaften

1982    Kibadi Canpolat 3. Platz Deutsche A-Jugend Meisterschaften

1982    Thomas Grauf 1. Platz Deutsche C-Jugend

1983    Roland Schüßler u. Nico Godyniak 1. Platz Deutsche C-Jugend

1982    Deutscher C-Jugend Mannschaftsmeister (Thomas Grauf, Roland Schüßler u. Nico Godyniak)

1984    Thomas Grauf 2. Platz Deutsche B-Jugend Meisterschaften

1985    Thomaus Grauf 2. Platz Deutsche B-Jugend Meisterschaften

1985    Taoufik Saidi 2. Platz Deutsche Junioren

1986    Ingo Fein 3. Platz Deutsche B-Jugend Meisterschaften

1987    Ingo Fein3. Platz Deutsche A-Jugend Meisterschaften

1988    Ingo Fein 2.Platz Deutsche A-Jugend Meisterschaften

1989    Orhan Kurtcu 3. Platz Deutsche A-Jugend Meisterschaften

 

Die 90-iger

  1. Mannschaft

1990/1991       Oberliga                                             Bestleistung    528,1               Platz    1

                        Aufstieg in die 2. Bundesliga Südwest

1991/1992       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    584,1               Platz    6

1992/1993       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    640,0               Platz    2

1993/1994       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    640,8               Platz    2

1994/1995       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    613,9               Platz    4

1995/1996       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    596,9               Platz    8

1996/1997       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    565,7               Platz    9

                        Abstieg in die Oberliga Baden Württemberg

1997/1998       Oberliga                                             Bestleistung    588,9               Platz    1

                        Kein Aufstieg da Umstrukturierung der Ligen

1998/1999       Oberliga                                             Bestleistung    612,5               Platz    3

1999/2000       Oberliga                                             Bestleistung    610,7               Platz    1

                        Aufstieg in die 2. Bundesliga Südwest

 

Einzelerfolge

1990    Ingo Fein 2. Platz Deutsche Junioren Meisterschaften

1993    Oliver Ehemann 2. Platz Deutsche A-Jugend Meisterschaften

1995    Oliver Ehemann 3. Platz Deutsche Junioren

1998    Kai Wittmann Deutscher Meister der C-Jugend in Chemnitz

1998    Ralf Fein wird Deutscher Vizemeister in der Gewichtsklasse bis 62 kg in Regen

1999    Ralf Fein wird Deutscher Meister in der Gewichtsklasse bis 62 kg in Riesa

 

Ab 2000

  1. Mannschaft

2000/2001       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    633,0               Platz    3

2001/2002       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    642,0               Platz    3

2002/2003       1. Bundesliga Mitte                            Bestleistung    634,9               Platz    8

2003/2004       1. Bundesliga Mitte                           Bestleistung    658,0               Platz    5

2004/2005       1. Bundesliga Mitte                           Bestleistung    664,5               Platz    6

2005/2006       1. Bundesliga Mitte                           Bestleistung    637,0               Platz    7

                        Abstieg aufgrund der Neustrukturierung und Begrenzung auf 5 Mannschaften

2006/2007       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    632,0               Platz    2

2007/2008       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    646,6               Platz    1

                        Aufstieg in die 1. Bundesliga Mitte

2008/2009       1. Bundesliga Mitte                           Bestleistung    665,0               Platz    4

 

Einzelerfolge

2000    Steven Litterer 3. bei den Deutschen C-Jugend Meisterschaften in Höchstadt

2000    Falk Künzel Deutscher Vizemeister der B-Jugend in Schifferstadt

2005    Kevin Kübler Deutscher Vizemeister der C-Jugend in Hassloch /C-Jugend Mannschaft bestehend aus Kim Störner, Robin Kuhn, Robin Künzel und Kevin Kübler belegt in der Teamwertung Platz 3

2007    Robin Künzel u. Kevin Kübler 3. bei den Deutschen B-Jugend Meisterschaften in Ohrdruf

2007    Erik Kübler 3. Platz bei den Deutschen A-Jugend Meisterschaften in Ladenburg

2008    Robin Künzel u. Kevin Kübler werden Deutsche Meister der A-Jugend in Meißen. Lars Wittmann gewinnt Bronze

2009    Robin Künzel 3. Platz bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Schifferstadt

 

Ab 2010

  1. Mannschaft

2010/2011       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    640,0               Platz    1

2011/2012       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    630,1               Platz    2

2012/2013       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    625,2               Platz    1

  1. Platz Finale Aufstieg in die 1. Bundesliga

2013/2014       1. Bundesliga West                            Bestleistung    610,0               Platz    7

Abstieg in die 2. Bundesliga

2014/2015       2. Bundesliga Südwest                      Bestleistung    616,9               Platz    1

  1. Platz Finale Aufstieg in die 1. Bundesliga

2015/2016       1. Bundesliga West                            Bestleistung    704,0               Platz    7

Abstieg in die 2. Bundesliga

2016/2017       2. Bundesliga Staffel C                      Bestleistung    661,2               Platz    1

  1. Platz Finale Aufstieg in die 1. Bundesliga

2017/2018       1. Bundesliga Staffel A                     Bestleistung    717,0               Platz    4

(bestehender Mannschaftsrekord)

2018/2019       1. Bundesliga Staffel A                     Bestleistung    711,4               Platz    6

Abstieg aufgrund Umstrukturierung auf eingleisige 1. BL mit 9 Mannschaften (TSV Platz 10)

2019/2020       2. Bundesliga Staffel B                      Bestleistung    675,8               Platz    1

(Ausfall Finale)

 

Einzelerfolge:

2013 Patrick Carvalho Deutscher Vizemeister der Schüler

2014 Patrick Carvahlo Deutscher Meister der Schüler

2015 Patrick Carvalho Deutscher Vizemeister der Schüler

2016 Tim Baumgart 3. Platz Deutsche Schülermeisterschaften

2016 Amelie Burkert 3. Platz Deutsche Jugendmeisterschaften

2017 Amelie Burkert 2. Platz Deutsche Jugendmeisterschaften

2018 Amelie Burkert Deutsche Meisterin der Jugend

2018 Aleks Georgiev Deutscher Meister der Jugend

2020 Christian Martens Deutscher Vize-Meister der Junioren